Unsere Leistungen

Mir liegt besonders der Erhalt Ihrer eigenen Zähne am Herzen.

Prophylaxe

Die Bezeichnung Prophylaxe umfasst alle vorbeugenden Maßnahmen, um Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparates, also Karies und Parodontitis, zu verhindern. Mit nur minimalem Aufwand ist es heute möglich, ein Leben lang ohne Füllungen und Zahnersatz auszukommen. Durch verantwortungsvolle Prophylaxe lassen sich nicht nur spätere Folgen und damit verbundene Kosten vermeiden: Auch das Risiko für andere Leiden, etwa des Herz-Kreislauf-Systems, sinkt.
Daher empfehlen wir eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung (PZR).

Was passiert bei einer PZR?

Die professionelle Zahnreinigung ist eine sehr gute ergänzende Maßnahme, um die Zähne und Zahnfleisch vor Erkrankungen zu schützen. Dabei geht sie deutlich über die täglich durchzuführenden häuslichen Mundhygienemaßnahmen hinaus.

Die Zähne, Zwischenräume sowie der Zahnfleischrand werden von einer speziell ausgebildeten Prophylaxe-Assistentin gründlich gereinigt. Dabei kommen sowohl  Handinstrumente als auch Ultraschallgeräte zum Einsatz. Es werden alle weichen und harten Beläge (z.B. Zahnstein) entfernt und somit verhindert, dass diese zu Erkrankungen am Zahnfleisch führen. Eventuell verbleibende Verfärbungen auf den Zahnoberflächen (von Z.B. Kaffee, Tee, Nikotin) werden mit Hilfe eines Pulverstrahlgerätes anschließend entfernt. Die Zahnoberflächen werden abschließend mit einer Prophylaxepaste poliert und es wird ein Fluoridlack zum  Schutz des Zahnschmelzes aufgetragen. Ihre Zähne erhalten ihre natürliche Farbe zurück.

Zahnerhaltung

In der modernen Zahnheilkunde steht der Erhalt der eigenen Zähne im Vordergrund! Schließlich sind gesunde Zähne Voraussetzung für ein genussvolles Leben. Um dies dauerhaft zu gewährleisten, bieten wir in unserer Praxis verschiedene Behandlungen an.

Dazu zählen unter anderem:

  • Professionelle Zahnreinigung
  • Zahnfüllungen mit verschiedenen Werkstoffen
  • Moderne Methoden der Wurzelkanalbehandlungen
  • Parodontologie

Endodontie

Um Ihre Zähne zu erhalten – denn die eigenen Zähne sind immer noch der beste Zahnersatz!

Die Endodontie, Endodontologie oder auch Zahnwurzelbehandlung genannt, beschäftigt sich in erster Linie mit der Vorbeugung und Therapie von Erkrankungen der inneren Gewebe im Zahn (Pulpa).
Die Ursachen für erkrankte Wurzelkanäle sind vielfältig. So können tiefe und unerkannte Karies, wiederholte Behandlungen an demselben Zahn, Zahn- und Wurzelrisse oder Unfallverletzungen die Ursache sein. Bemerkbar macht sich die Entzündung des Zahnnervs (Pulpitis) meist durch extreme Empfindlichkeit des betroffenen Zahnes, Farbveränderung der Zahnkrone oder Schwellung des Zahnfleisches.

Behandlungsablauf

Die endodontische Behandlung umfasst Maßnahmen zur Rettung der Pulpa und - falls dies nicht mehr möglich ist - zur Wiederherstellung gesunder Verhältnisse im Wurzelkanal und den angrenzenden Geweben nahe der Wurzelspitze. Dabei werden alle Weichgewebsreste aus dem Wurzelkanal entfernt, dieser gereinigt und desinfiziert und abschließend bakteriendicht verschlossen, um das Eindringen neuer Erreger zu unterbinden.

Die endodontische Behandlung zielt darauf ab, die Entzündung in mehreren Schritten zu stoppen:

1. Bestimmung der Zahnwurzelkanäle: Nachdem der Zahn betäubt wurde, wird der Zahn geöffnet und die Längen der Zahnwurzeln bis zur Wurzelspitze bestimmt. Nur so können alle betroffene Wurzeln behandelt werden.

2. Aufbereitung des Wurzelkanals: Nun entfernen wir Weichgewebereste bzw. das erkrankte oder abgestorbene Zahnmark und formen das Zahninnere aus.

3. Reinigung und Desinfektion: Im Anschluss werden die Bakterien durch eine gründliche Reinigung und Desinfektionsspülung aus dem Wurzelkanal eliminiert. Fingerspitzengefühl und Genauigkeit sind hier gefragt.

4. Wurzelfüllung mit anschließendem Verschluss des Zahnes: Ist das gesamte erkrankte Zahnmark entfernt, wird der entstandene Hohlraum im Zahn mit einem speziellen Füllmaterial aufgefüllt und anschließend bakteriendicht versiegelt. Damit Ihr Zahn erhalten bleibt und keine neuen Erreger in den Zahn eindringen können, kann es zudem sinnvoll sein, diesen mit Hilfe einer Krone oder Teilkrone zu stabilisieren.

Nachsorgen statt Nachholen

Ist die Behandlung abgeschlossen, sollte der Erfolg weiterhin durch uns kontrolliert werden. Dazu zählen die Aufnahme von Röntgenbildern oder eine kurze Untersuchung. Wie oft Sie uns zur Nachsorge besuchen sollten, besprechen wir mit Ihnen individuell, je nach Fall.
Das Ziel liegt in der Erhaltung des Zahnes sowie dem dauerhaften Schutz des Körpers vor Beschwerden, die durch ein erkranktes Gebiss entstehen können.

Hochwertige Wurzelkanalbehandlung

Ästhetische Zahnheilkunde

Zähne, Zahnfleisch und Kiefer sollen gesund bleiben, ihre natürliche Funktion beibehalten und perfekt aufeinander abgestimmt sein. Kein Lachen ist wie ein anderes. Kein Zahn gleicht dem anderen. Wir sind alle einzigartig – und genau diese Individualität ist es, die in der ästhetischen Zahnheilkunde zum Ausdruck kommt.

Es erfordert einen Blick fürs Detail, reichlich Fachkompetenz und Präzision durch den Behandler, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Wir bieten Ihnen verschiedene Lösungen für gesunde & schöne Zähne. Schöne und gesunde Zähne sind ein Statussymbol heutiger Zeit geworden, sie stärken unser Selbstbewusstsein und sorgen für positives Auftreten.

Unser Ästhetik-Konzept

Ästhetische Zahnheilkunde gehört zum ganzheitlichen Konzept unserer Praxis. Wir ermöglichen dadurch eine Fülle von Verschönerungen, etwa durch Veneers, Inlays, Kronen oder Brücken. Der Zahnersatz besteht hier ausschließlich aus Keramik. Ein Metallgerüst wird nicht benötigt, so dass die natürliche Zahnästhetik, nach individueller Farbbestimmung durch den Zahnarzt sowie den Zahntechniker, nachgeahmt werden kann. Sollten Füllungen notwendig sein, kommen hochästhetische und zahnfarbene Komposite zum Einsatz.

Es gilt jedoch stets: Die Voraussetzung für Beständigkeit ist gesundes Zahnfleisch. Dafür hat die Zahnmedizin den Begriff »rote Ästhetik« geprägt. Denn erst die Harmonie zwischen roter und weißer Ästhetik - schönes Zahnfleisch und makellose Zähne - führt zu einem perfekten Ergebnis. Um die Gesundheit Ihres Zahnfleisches zu gewährleisten und auch dauerhaft aufrecht zu erhalten, bieten wir in unserer Praxis professionelle Zahnreinigungen an und führen, falls notwendig, Parodontose-Therapien durch.

Zu unserem Konzept gehören außerdem die Begradigung der Zähne durch transparente Aligner und die Aufhellung der Zahnfarbe durch ein Bleaching.

 

Unsere Behandlungsmöglichkeiten

  • Zahnfarbene Füllungstechniken wie z. B. Kunststofffüllungen oder Keramik- oder Kunststoffinlays
  • Teil-/Kronen und Brücken aus Vollkeramik oder Verblendmetallkeramik
  • Veneers (Verblendschalen) aus Keramik oder Kunststoff
  • Zahnschmuck
  • Professionelle Zahnreinigung
  • Inlays
  • Bleaching
  • Aligner-Therapie

Aligner

Unsichtbare Begradigung von Zahnfehlstellungen

Durch eine Aligner-Therapie können Sie unsichtbar leichtere und schwerere Zahnfehlstellungen behandeln lassen. Mit Hilfe einer 3D-Abbildung Ihres Kiefermodells werden die Behandlungsziele definiert und einzelne Behandlungsphasen festgelegt. Für jede einzelne Phase werden daraufhin individuelle durchsichtige Schienen aus Kunststoff produziert, die jeweils ca. zwei Wochen getragen werden. Nach und nach werden so die Zähne durch gezielte Druckausübungen in die gewünschte Richtung bewegt, bis das Behandlungsziel erreicht ist.

Vorteile einer Aligner-Therapie

  • Die durchsichtigen Kunststoffschienen sind weitaus unauffälliger und schonender als gewöhnliche Zahnspangen
  • Die Aligner sind herausnehmbar und beeinträchtigen damit die Mundhygiene nicht
  • Je nach Behandlungsstufe kann entschieden werden, ob nur einzelne oder mehrere Zähne bewegt werden sollen

Kosten einer Aligner-Behandlung

Die Kosten einer Aligner-Therapie können nicht pauschal vorweggenommen werden. Sie sind von verschiedenen Faktoren, wie der Schwere der Zahnfehlstellung und damit der Dauer der Behandlung bzw. der Anzahl an benötigten Schienen, abhängig. Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch in unserer Praxis erhalten Sie ihren Kostenvoranschlag.

Bleaching

Wir bringen Ihr Lächeln zum Strahlen

Im Laufe der Jahre können Zähne ihre natürliche Zahnfarbe verlieren. Auslöser hierfür können Nikotinkonsum oder zahnfärbende Nahrungsmittel wie z.B. Kaffee, Tee oder Rotwein sein. Es entstehen Verfärbungen oder Flecken, die durch eine professionelle Zahnreinigung nicht entfernt werden können. Vielen Menschen ist es jedoch wichtig, nicht nur ein gesundes, sondern auch ein strahlend weißes Gebiss zu besitzen. Ein Bleaching kann nun eingesetzt werden, um die dunkel bzw. gelblich wirkenden Verfärbungen der natürlichen Zähne zu entfernen und diesen wieder zum Strahlen zu bringen.

In-Office-Bleaching

Das „In-Office-Bleaching“ wird dem Namen nach in der Zahnarztpraxis durchgeführt. Es werden höher konzentrierte Präparate eingesetzt als beim Home-Bleaching. Für die Behandlung wird das Zahnfleisch zunächst mit einem Überzug (Kofferdam) abgedeckt. Das Aufhellungsmittel wird anschließend direkt auf die Zähne aufgetragen und mit einem speziellen UV-Licht bestrahlt, um es zu aktivieren. Nach 15-45 Minuten wird das Gel wieder entfernt und die Behandlung je nach Ergebnis ein bis zweimal wiederholt.

Bleaching

Veneers

Mit Perfektion geschaffen für Ihr schönstes Lächeln

Veneers sind hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschalen, die speziell im Frontzahnbereich zur Korrektur von Zahndefekten und leichten Fehlstellungen, zum Kaschieren von Zahnverfärbungen und zum Schließen von Zahnlücken eingesetzt werden. Gerade im Vorderzahnbereich wünschen sich Patienten eine unauffällige Korrektur, wenn ihnen z. B. eine Ecke vom Zahn abgebrochen ist oder Schneide- und Eckzähne unschöne Verfärbungen zeigen.
So können mit Veneers Schönheitsfehler minimalinvasiv behandelt werden. Ein neues Lächeln und Wohlbefinden in kürzester Zeit inklusive.

Vorteile einer Veneers-Behandlung

  • Form und Farbe des Veneers werden individuell an den Zahn angepasst
  • Meist spürt der Patient keine Schmerzen
  • Langanhaltend ästhetisch schöne Zähne
  • Hohe Verträglichkeit des Materials
  • Die Zahnsubstanz wird geschont
Veneers

Zahnersatz

Im besten Fall begleiten Sie die eigenen Zähne ein Leben lang. Dieser Idealzustand ist jedoch nicht immer zu verwirklichen. Heutzutage bedeuten weitgehend zerstörte Zähne oder kompletter Verlust aber keine gesellschaftliche, ästhetische oder funktionelle Einschränkung mehr.
Generell wird in der zahnärztlichen Prothetik zwischen herausnehmbarem und festsitzendem Zahnersatz unterschieden.

Herausnehmbarer Zahnersatz

Bei herausnehmbarem Zahnersatz wird zwischen Teil-, Total- bzw. Vollprothesen unterschieden. Generell bietet herausnehmbarer Zahnersatz den Vorteil, dass er sich erweitern lässt, wenn ein eigener Zahn entfernt werden muss. Weiterhin müssen die eigenen verbleibenden Zähne wenig oder kaum beschliffen werden.

Teilprothesen:
Teilprothesen können kleinere oder auch größere Zahnlücken in einem Kiefer schließen. Durch Halteelemente (Teleskopkronen oder Klammern) werden sie an vorhandenen Zähnen befestigt. Sie können ohne großen Aufwand eingesetzt werden und erfordern keinen chirurgischen Eingriff.

Totalprothesen:
Totalprothesen bestehen aus zahnfleischfarbenem Kunststoff, in den Kunststoffzähne eingebracht sind. Ihren Halt bekommt die Vollprothese auf Grund von Saugkräften, die durch den Speichel entstehen. Vollprothesen kommen zum Einsatz, wenn alle Zähne fehlen.

Festsitzender Zahnersatz

Der festsitzende Zahnersatz kommt der natürlichen Zahnsituation am nächsten und kann somit die normale Kau- und Sprachfunktion vollständig wieder herstellen. Der Zahnersatz wird an vorhandenen Zähnen befestigt; dabei wird die Kaukraft von einem benachbarten Zahn übertragen. Zum festsitzenden Zahnersatz zählen Brücken, Kronen und Veneers.

Brücken:
Die Brücke zählt zum festsitzenden Zahnersatz und ersetzt einzelne oder mehrere Zähne. Wie der Name vermuten lässt, schließt die Brücke: die Zahnlücke. Neben der Tatsache, dass eine lückenlose Zahnreihe attraktiver wirkt, leiden auch Kaufunktion, Sprachausdruck und Mimik unter fehlenden Zähnen. Nachbarzähne können sich in die Lücken schieben und der Biss verändert sich, sodass die unnatürlichen Zahnkontaktpunkte zwischen Ober- und Unterkiefer zu funktionellen und muskulären Beschwerden führen können. Die benachbarten, überkronten Zähne geben der Brücke Halt. Im Vergleich zum Implantat ist kein chirurgischer Eingriff für das Einsetzen einer Brücke nötig. Dazu sind Brücken lange haltbar, funktional, ästhetisch und werden von Krankenkassen bezuschusst.

Onlays:
Ein Onlay ist eine Füllungstherapie zur Versorgung defekter, geschwächter Kauflächen und Zahnwände. Es kommt dann zum Einsatz, wenn Zahnhöcker und Kauflächen in die prothetische Versorgung mit einbezogen werden müssen, da der Schaden für ein Inlay bereits zu groß ist.
Bei Onlays handelt es sich um Zahnfüllungen aus Metall, Keramik oder Komposit. Sie werden im zahntechnischen Labor individuell hergestellt und mit speziellen Befestigungsmaterialien im Zahn fixiert werden. Dieser muss zuvor vom Zahnarzt in bestimmter Technik präpariert bzw. beschliffen werden.

Kronen:
Ist die Zerstörung eines Zahnes durch sehr tiefe Karies weit vorangeschritten, oder besteht auf Grund von Beschädigungen die Gefahr, dass dieser auseinanderbricht, ist es häufig nicht mehr möglich, den Zahn mit einer Füllung dauerhaft stabil wiederaufzubauen. Mit Hilfe einer Krone jedoch können Form und Ästhetik wiederhergestellt werden.
Diese umfasst Teile oder den gesamten in die Mundhöhle ragenden Bereich des Zahnes und gibt ihm so seine Stabilität wieder. Annähernd natürliches Aussehen im sichtbaren Bereich und ausreichende Stabilität werden auf diese Weise erreicht.
Es gibt verschiedene Arten von Zahnkronen. So werden je nach Ausgangssituation und Anforderung Teilkronen, Verblendkronen oder Vollkeramikkronen eingesetzt. Es kommen teils ganz unterschiedliche Werkstoffe wie Edelmetalle (z.B. Gold) und Keramiken zum Einsatz.

Vollkeramischer Zahnersatz

Statt Zahnersatz aus hochwertigem Edelmetall kann auch eine Versorgung mit dem Werkstoff Keramik durchgeführt werden. Der Keramik Zahnersatz kann farblich an die natürliche Zahnfarbe angepasst werden ohne dass Verfärbungen zu befürchten sind. Die ästhetische Versorgung ist also auch im Falle einer Unverträglichkeit gegenüber Metallen gewährleistet.

Vorteile im Überblick:

  • Zahnfarben: Kaum vom natürlichen Zahnweiß zu unterscheiden
  • Glatte Oberfläche für gesunde Zähne: Bakterien können sich nicht an raue Oberflächen anheften
  • Langlebiges Material
  • Biokompatibel: Für Allergiker bestens geeignet
Teleskopprothese
Inlay
Kronen
Brücken

Parodontologie

In unserem Mund sammelt sich täglich eine Vielzahl an Bakterien. Dabei bildet sich bakterieller Zahnbelag (Plaque) auf den Zähnen. Bei Vermehrung der Bakterien kann es zu Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) kommen, die sich schleichend zu einer Parodontitis entwickeln können. Die Parodontitis, umgangssprachlich oft als Parodontose bezeichnet, ist eine bakteriell entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats, in deren Verlauf auch Bindegewebe und Knochen angegriffen werden. Unbehandelt führt die Parodontitis zur Rückbildung des Kieferknochens und zum Verlust der Zähne durch Lockerung.

Wie wirkt sich Parodontitis auf den Körper aus?

Die weit verbreitete Erkrankung betrifft dabei nicht nur den Zahnhalteapparat (Parodont), sondern wirkt sich allgemein auch auf den Organismus und die Gesundheit des Patienten aus. Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Arteriosklerose) und die Neigung zu Frühgeburten können unter anderem Folgen einer unbehandelten Parodontitis sein. Diese infektiöse Dauerbelastung für den Körper sollte unbedingt verhindert werden.

Als Ursache dafür gilt eine Ausschwemmung, der in den Zahnfleischtaschen angesiedelten, Bakterien in die Blutbahn. Zudem scheint es, dass Parodontitis sich nicht nur negativ auf einen vorhandenen Diabetes auswirkt, sondern ihn auch auslösen kann. Eine ähnliche Wechselbeziehung wurde auch bei Rheuma festgestellt. Bei Patienten, die an chronischen Gelenksentzündungen leiden, tritt Parodontitis gehäuft auf, umgekehrt erkranken Parodontitis-Patienten vermehrt an Rheuma. Auch Mundgeruch kann eine unangenehme Begleiterscheinung der Parodontitis sein.

Wie jede bakterielle Infektionskrankheit ist auch Parodontitis ansteckend. Daher sollte der Lebenspartner ebenfalls auf mögliche Parodontitis-Symptome achten.

Erkennen - Vorsorgen - Behandeln - Nachsorgen

Typische Symptome:

Patienten, die an einer Parodontitis erkrankt sind, bemerken dies häufig nicht, da sie anfangs keine Beschwerden haben. Zu den ersten Anzeichen einer Parodontitis zählen:

  • Gerötetes, empfindliches Zahnfleisch
  • Schwellung des Zahnfleisches
  • Häufiges Zahnfleischbluten
  • Rückgang des Zahnfleisches, die Zähne wirken verlängert
  • Empfindliche Zähne
  • Zahnwanderungen, Lückenbildungen
  • Lockerung der Zähne
  • Mundgeruch, häufig unangenehmer Geschmack im Mund

So können Sie sich präventiv vor Parodontitis schützen:

Mit einer guten Mundhygiene und Pflege Ihrer Zähne können Sie der Entzündung vorbeugen. Wir empfehlen Ihnen, regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung (PZR) durchführen zu lassen und zur halbjährlichen Vorsorgeuntersuchung zu kommen.

Wie wird eine Parodontitis behandelt?

Die Behandlung zielt darauf ab, die Bakterien zu beseitigen, die Entzündung zu stoppen und damit Ihre Zähne, Gewebe und Knochen in ihrer Funktion zu erhalten. Welche Therapie die richtige für Sie ist, hängt von Ausmaß und Schweregrad der Erkrankung ab. Dazu ermitteln wir mit einer speziellen Sonde den sogenannten Parodontal-Screening-Index (PSI). Mithilfe dieses Verfahrens können wir sowohl die Tiefe Ihrer Zahnfleischtaschen messen, den Zahnfleisch- und Knochenrückgang beurteilen, als auch die Blutungsneigung erfassen. Um die Anzahl der Bakterien zu reduzieren, reinigen wir gründlich die Zahnfleischtaschen und entfernen den Zahnbelag unter Lokalanästhesie.

Warum die Parodontitis-Nachsorge so wichtig ist:

Vorsorgen ist bekanntlich besser als Nachsorgen. Nicht immer wird die Erkrankung rechtzeitig bemerkt und der Gang zu uns erfolgt in einem fortgeschrittenen Stadium. Auch nach erstem Therapieerfolg ist die Parodontitis-Nachsorge ein essenzieller und wichtiger Bestandteil bei der dauerhaften Behandlung der Zahnbettentzündung. Nur so kann das Fortschreiten der Krankheit gestoppt werden.

Die Entwicklung von parodontalen Erkrankungen
Parodontosebehandlung

Implantologie

Zahnimplantate sind kleine Schrauben, die sich seit über 40 Jahren bewährt haben. Im Kiefer verankert, imitieren Sie die natürliche Zahnwurzel und kommen als Zahnersatz der Natur sehr nahe. Sie dienen als Basis für Kronen, Brücken oder Halteelemente für Prothesen. Es müssen also keine gesunden Zähne mehr beschliffen werden, um fehlende Zähne zu ersetzen oder den Halt einer bestehenden Prothese zu verbessern.

Mit dieser Versorgung lässt sich die Funktion und Ästhetik wieder herstellen. Dabei ist es unerheblich, ob nur einer, oder mehrere Zähne fehlen.

Der Erfolg der Implantologie hängt vor allem von einer guten Mundhygiene sowie regelmäßigen Kontrollen ab, denn die Implantate müssen genauso wie die eigenen Zähne gut gepflegt werden.

Welche Vorteile haben Implantate?

  • Im Vergleich zu herkömmlichem Zahnersatz ist kein Beschleifen der gesunden Nachbarzähne nötig.
  • Es wird kein Knochen abgebaut, wie es bei fehlenden Zähnen passieren würde.
  • Implantate stellen hinsichtlich Funktion, Haltbarkeit und natürlichem Aussehen die optimale Versorgung dar.
  • Implantate ermöglichen festen Prothesenhalt und somit die komfortabelste Versorgung.
  • Durch die vielseitigen Kombinationsmöglichkeiten (Einzelimplantat, Pfeilerkonstruktion, etc.) bieten Implantate bei nahezu allen prothetischen Fragestellungen eine hochwertige Lösung.

FAQ's Implantologie

1. Kann jeder ein Implantat bekommen?

Man kann heute nahezu jedem Patienten eine Implantation ermöglichen. Die wichtigste Voraussetzung stellt ausreichendes Knochenvolumen dar, damit das Implantat einen festen Halt hat. Abgesehen von gibt es Personengruppen, bei denen Implantationen mit höheren Risiken verbunden sind, z.B. Personen mit starken Gesundheitseinschränkungen, Alkohol- oder Drogenabhängige sowie Raucher.

2. Was passiert bei nicht ausreichendem Knochenvolumen?

Ist für eine Implantation nicht ausreichend Knochen vorhanden, kann dieser künstlich aufgebaut bzw. das bereits bestehende Knochenvolumen verstärkt werden. Im Unterkiefer geschieht das durch so genannten Knochenaufbau (Augmentation): Dabei wird entweder aus geeigneten Bereichen Knochen entnommen oder es werden Knochenersatzmaterialien verwendet. Im Oberkiefer ist manchmal ein Sinuslift nötig. Dabei wird die Schleimhaut der Kieferhöhle angehoben, um einen besseren Halt für das Implantat zu schaffen.

3. Wo findet die Implantation statt?

Die Behandlung findet in unserer Praxis statt.

4. Wieviel kostet eine Implantation?

Die Kosten einer Implantatbehandlung hängen von vielen Faktoren ab. Die Kosten werden je nach Zahl der einsetzbaren Implantate, je nach der Schwierigkeit der Behandlung und je nach der Qualität der Prothesen kalkuliert. Vor der Behandlung erhalten Sie in jedem Fall Ihren individuellen Kostenvoranschlag.

Implantation in einem Schritt

Füllungstherapie

Eine Füllungstherapie beschreibt das Auffüllen von Zahndefekten, die durch Karies, Abnutzung, Säureangriffe oder z.B. einen Unfall entstehen können und ist eine der klassischsten Behandlungen in unserer Praxis. Das Ziel ist es, durch entsprechende Füllungsarten eine stabile und ästhetische Restauration von Zahndefekten zu gewährleisten.

Um einen Zahn mit einer Füllung versorgen zu können, ist zunächst eine Zahnreinigung, sowie die Entfernung von Verschmutzungen und kariösen Stellen notwendig. Je nach Situation kann eine lokale Betäubung der entsprechenden Region nötig sein. Wurde der Zahn angemessen vorbereitet, wird das Füllmaterial in kleinen Portionen in den Zahn eingebracht und mit Hilfe eines UV-Lichts ausgehärtet. Um Stabilität und Erhaltung zu garantieren, muss der Zahn mit dem Füllungsmaterial dicht verschlossen werden. Im letzten Schritt wird die Füllung auf Hochglanz poliert und durch eine Fluoridierung widerstandsfähiger gemacht.

Die einzelnen Materialen der Füllungstherapie in unserer Praxis erklären wir Ihnen gerne genauer:

Composite- und Vollkeramische Füllungen

Composite-Füllungen:
Moderne Füllungsmaterialien (Composites) werden in unserer Praxis für Füllungen und ästhetische Korrekturen im Front- und Seitenzahnbereich verwendet, da sie optimal an die Farbe und Form Ihrer Zähne angepasst werden können. Diese bestehen zu 80 Prozent aus keramischem Füllungsmaterial und zu 20 Prozent aus Kunststoff.

Vollkeramische Füllungen:
Die hochwertigsten Versorgungsformen sind vollkeramische Füllungen (Inlays, Onlays), die im Front und Seitenzahnbereich zur Anwendung kommen. Haltbarkeit und Ästhetik sind hierbei hervorragend.

Amalgamsanierung

Amalgam galt lange Zeit als preisgünstiger, einfach zu verarbeitender und langlebiger Füllungswerkstoff. Auf Grund dieser Eigenschaften wurde Amalgam von den Krankenkassen als Füllmaterial für eine zahnmedizinische Standardversorgung festgesetzt. Nach wie vor ist Amalgam aufgrund seines hohen Quecksilberanteils gesundheitlich nicht unbedenklich. Dies ist einer der Gründe, warum wir in unserer Praxis keine Amalgamfüllungen anbieten. Wenn es allerdings nötig ist ihre alten Amalgamfüllungen zu entfernen, verwenden wir dazu besondere Schutzmaßnahmen.

Vorteile der Amalgamsanierung & des Einsatzes von metallfreien Füllungen:

  • Durch Amalgam verursachte Beschwerden werden aufgehoben
  • Durch die Entgiftung des Körpers wird das Immunsystem langfristig entlastet
  • Metallfreie Füllungen sind gesundheitlich sehr gut verträglich
  • Metallfreie Füllungen sind lange haltbar, werden passgenau gefertigt und können an die Zahnfarbe angepasst werden

Kinderzahnheilkunde

Gerade bei kleineren Patienten ist eine besonders sensible Herangehensweise gefragt. Unser Ziel ist es, den ersten Besuch Ihres Kindes so angenehm wie möglich zu gestalten und ihn zu einem positiven Erlebnis werden zu lassen. Oberste Priorität hat dabei der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zwischen Kind und behandelndem Arzt, damit die Behandlung in angstfreier Atmosphäre stattfinden kann.

Die Eltern spielen dabei eine entscheidende Rolle. So sollten Kinder spielerisch an das Thema Zahngesundheit herangeführt werden. Empfehlenswert ist es, das Kind zum eigenen Kontrolltermin in die Praxis mit zu nehmen, damit es die Atmosphäre kennenlernt und der Zahnarztbesuch nach und nach zur Normalität wird.

FAQ's

1. Darf ich mein Kind während der Behandlung begleiten?

Wir verstehen, dass Sie Ihr Kind während der Zahnbehandlung unterstützen wollen. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass sie Ihr Kind auch begleiten dürfen. Zudem wird ein angstfreies Vertrauensverhältnis dadurch verstärkt.

2. Was versteht man unter Kinderzahnheilkunde?

Im Gegensatz zur „klassischen“ Zahnbehandlung unterscheidet sich die Kinderzahnheilkunde in der Herangehensweise der Behandlungskonzepte, welche sich an anatomischen, physiologischen und psychologischen Eigenschaften von Kindern orientieren.

3. Was passiert beim Zahnwechsel meines Kindes?  

Die Milchzähne beginnen zu wackeln und fallen irgendwann raus. Etwa ab dem 5. Lebensjahr machen die Milchzähne Platz für das bleibende Gebiss. Die Wurzeln der Milchzähne lösen sich dabei vor dem Ausfallen auf, so dass die bleibenden Zähne sie einfach aus dem Gebiss schieben können, ganz ohne Schmerzen. Wichtig ist die Pflege der Milchzähne. Dadurch können Sie sicherstellen, dass Ihr Kind kein Karies und keine Entzündungen auf die bleibenden Zähne überträgt.

4. Gibt es einen Unterschied zwischen Milchzähnen und bleibendem Gebiss?

Ein wesentlicher Unterschied stellt der Zahnschmelz dar. Der Zahnschmelz gehört zu den härtesten Materialien unseres Körpers. Ist er bei Milchzähnen noch nicht komplett ausgeprägt, so ist er beim bleibenden Gebiss doppelt so dick wie bei Milchzähnen. Bei frisch durchgebrochenen Zähnen gilt zu beachten, dass es bis zu drei Jahren dauern kann, bis der Zahnschmelz komplett ausgehärtet ist.